E-Bässe - Elektrische Bassgitarren

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E-Bässe

E-Bässe

Er ist mit seiner langen Mensur und der entsprechenden Halslänge in vielen Bands der optisch prominente „Big Stick“ auf der Bühne. Und ohne ihn hätte nicht nur das Funk-Genre ein veritables Problem. Willkommen in der Welt der E-Bässe – den Wanderern zwischen der Rhythmus- und der Melodiegruppe.

Der E-Bass: Der lange Arm des Groove

Die akustische Bassgitarre, als gitarrenähnlich zu haltender Gegenpart des Kontrabasses, entstand Mitte der 1800er Jahre. Damals wurde mit der Kontragitarre ein Instrument entwickelt, das bis zu 18 Saiten besaß, von denen mindestens die Hälfte eine Bassstimmung aufwiesen. Dieses wurde wiederum zum vollwertigen Akustik-Bass weiterentwickelt – mit sechs, eine Oktave tiefer gestimmten Saiten.

Ähnlich, wie bei vielen anderen Instrumentenvarianten für die ganz tiefen Töne war (und ist) es hier ebenfalls nötig, das ganze Instrument sehr voluminös und dadurch groß und sperrig zu machen. In den 1930ern und 1940ern wurden schließlich die ersten Gitarren mit Tonabnehmern und Verstärken ausgestattet und dadurch „elektrisiert“. Dadurch bekamen sowohl die akustische Bassgitarre als auch der Kontrabass noch einen Lautstärkenachteil.

Klar, dass Instrumentenbauer in der Folge auch schnell elektrische Bässe konstruierten. Ihre Bauart ähnelt bis heute derjenigen der höher gestimmten E-Gitarren. Das heißt:

  • Es handelt sich meist um eine Solidbody-Bauweise. Der Korpus besteht also aus massivem Holz ohne Resonanzkörper (Halbakustikbässe kamen erst etwas später auf und sind bis heute vergleichsweise selten).
  • Im Gegensatz zum Akustikbass wurde die Saitenanzahl bei den Standardmodellen auf vier reduziert (E – A – D – G gestimmt).
  • Als relatives Novum bekam der Hals Bünde integriert, das war zuvor bei Bässen weitgehend unbekannt.

Nach diesem Rezept wurde 1951 der Fender E-Bass „Precision Bass“ veröffentlicht. Er definierte vieles, was bis zum heutigen Tag einen Elektro-Bass ausmacht.

Von Tonabnehmer- und Korpus-Bauformen

Der genannte P-Bass lässt sich für Ungeübte auf den ersten Blick schnell mit einer ST-Gitarre verwechseln. Kein Wunder, denn die Form der 1954 veröffentlichten Gitarre wurde an diesen angelehnt. Doch selbst wenn bis heute viele E-Bässe optisch dicht an der E-Gitarre liegen, so handelt es sich dennoch um eigenständige Instrumente mit ganz eigenen Merkmalen.

Fangen wir bei den Tonabnehmern (oder Pickups) an: Dabei handelt es sich vereinfacht gesprochen um simple magnetische Spulen. Wird die metallische Basssaite durch das Anspielen in Schwingungen versetzt, registrieren die Pickups diese und wandeln sie in elektrische Signale um, die in einen Verstärker eingespeist werden. Hierbei haben sich drei Bauarten für E-Bässe etabliert:

  • J-Style: Hier werden schmale („Single Coil“) Abnehmer eingesetzt, die komplett unter allen Saiten verlaufen. Sie bestehen aus vier vertikalen Stab- oder einem liegenden Blockmagneten. Der Sound wird dadurch eher höhenlastig.
  • P-Style: Bei dieser E-Bass Variante gibt es zwei Single Coil Pickups, von denen jeder jedoch nur für zwei benachbarte Saiten zuständig ist („Split Coil“). Sie sind versetzt angeordnet – ein Pickup übernimmt die tieferen Saiten, einer die höheren. Die Bauweise bietet den J-Style-Klang, reduziert jedoch besser unerwünschte Störgeräusche.
  • Humbucker: Diese Tonabnehmer stellen eine Weiterentwicklung der Single Coils dar und bieten durch den Aufbau mit einer zweiten Spule noch mehr Schutz vor Störgeräuschen. Möglich wird dies durch zwei paarweise arrangierte J-Style-Pickups, die umgekehrt gepolt sind. Das nimmt die Schwingung jeder Saite an zwei Punkten auf und sorgt beim Klang für mehr Druck in den mittleren Tonlagen.

Wie die Bauarten vieler elektrischer Bässe bezeichnet werden, hängt ebenfalls mit den Tonabnehmern zusammen – wenigstens denen der Ursprungsmodelle:

  • J-Bässe sind mit ein oder zwei J-Style Pickups ausgestattet
  • P-Bässe verfügen über einen P-Style Pickup
  • PJ-Bässe haben sowohl einen P- als auch einen J-Style Pickup

Hinzu kommen weniger traditionelle Bauformen, die beispielsweise zwei Humbucker oder andere Kombinationen von Tonabnehmern aufweisen. Im Gegensatz zu den E-Gitarren sind das die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale, weniger die Form des Korpus.

Denn der E-Bass ist durch die lange Mensur und den entsprechend langen Hals ein ziemliches „Brett“. Daher nutzen die E-Bass-Hersteller sehr oft einen Aubau mit langem Korpushorn und einem vergleichsweise langgezogenen Korpus, damit das Instrument am Gurt von selbst die Balance hält. Bei E-Gitarren gibt es hingegen Modelle ganz ohne Horn – etwa Single-Cut-Modelle.

Übrigens: Zwar gelten vier Saiten als Standard beim elektrischen Bass. Es gibt jedoch auch einen E-Bass 5-Saiter und Modelle mit sechs oder noch mehr Saiten. Sie liefern entsprechend mehr klangliche Vielfalt, sind aber naturgemäß kniffliger zu spielen.

E-Bass kaufen: Die 3 Top-Gründe

Viele Neulinge, die vor der Frage stehen, ob sie den Weg der Gitarre oder des Basses einschlagen sollen, zögern ein wenig. Denn in den meisten Bands haben die Gitarristen etwas mehr Prestige. Handfeste Gründe dafür gibt’s jedoch nicht. Dafür jedoch sehr gute Gründe für den E-Bass:

  1. Der Elektro-Bass lässt sich sowohl mit sehr einfachen Griffen als auch mit komplexen Akkorden bespielen. Dadurch kann er klanglich extrem breit aufgefächert werden, ist ebenso als klassischer Bass spielbar wie als Rhythmusgitarre. Das vielleicht bekannteste Beispiel ist der legendäre Motörhead-Frontmann Lemmy: Er spielte seinen Rickenbacker E-Bass wie einen Mix aus Bass und Rhythmusgitarre. Dadurch konnte Motörhead über lange Zeit des Bestehens eine dreiköpfige Kombo sein, ohne „dünn“ zu klingen – ganz im Gegenteil.
  2. Bassisten sind für verschiedenste Bands (mindestens) genauso wichtig wie Gitarristen. Denn ein elektrischer Bass stellt das wichtige klangliche Bindeglied zwischen dem rhythmischen Schlagzeug und den melodischen Instrumenten dar, er erstellt sozusagen das harmonische Gerüst eines Songs. Allerdings sind Bassisten erfahrungsgemäß deutlich dünner gesät und deshalb vielerorts gesuchte „Fachkräfte“. Um Basslegende Suzi Quatro zu zitieren „The bass and drums are the engine that drives the song; nothing is more important”.
  3. Durch die verschiedenen möglichen Spieltechniken zwischen Fingerpicking, Slapping, Popping, Pucking und Tapping kann der Bass nicht nur vielfältig gespielt werden, sondern ein das Publikum zum Jubeln bringendes Solo-Instrument sein. In vielen Genres trägt der Bass deutlich zum charakteristischen Sound bei – nicht nur im Bereich Jazz oder Funk.

E-Bass kaufen: 3 Top-Tipps für die richtige Wahl

Ein E-Bass für Anfänger ist nicht unbedingt leichter zu spielen als eine Gitarre. Durch die nur vier Saiten, die größeren Saitenabstände, die durchgehende Quarten-Stimmung und andere Faktoren liefert er jedoch meist schnellere Erfolge.

Dennoch sollte sich jeder, der einen E-Bass kaufen will, drei wichtige Fragen stellen:

  1. Wie steht es um die Bedeutung von Marken und was ist das Budget?
    Ein elektrischer Bass findet sich bei vielen Herstellern. Wir führen unter anderem E-Bässe von Yamaha, Ibanez, Fender und Rocktile. Unterschiede gibt es dabei weniger im qualitativen Bereich als in Bezug auf den Klang oder die charakteristischen Korpusformen der einzelnen Brands. Wer mag, kann sich zudem mit einem E-Bass Bausatz sein Instrument nach eigenen Wünschen aufbauen.
  2. Ist bereits weiteres Zubehör für den Elektro-Bass vorhanden?
    Ohne Verstärkung klingt selbst der kostspieligste E-Bass dünn und leise – und benötigt daher spezielle E-Bass-Verstärker und gegebenenfalls Effektgeräte. Wer davon noch gar nichts besitzt, findet mit unseren E-Bass-Sets den perfekten Einstieg: Auspacken, stimmen, losgrooven.
  3. Ist die Notwendigkeit eines Fingertrainings bewusst?
    Die Saiten von E-Bässen sind dicker und dadurch deutlich anders zu spielen als diejenigen von E-Gitarren. Mitunter müssen deshalb angehende Bassisten ihre Fingermuskulatur auf Vordermann bringen. Doch keine Sorge: Selbst für Kinder und zierliche Erwachsene lässt sich das problemlos erreichen.

E-Bass: Unsere FAQs

Hier empfiehlt sich zunächst das „Basisquintett“ des Bassisten: Kabel, Bassverstärker, Bassständer, Bassgurt, und das unverzichtbare Stimmgerät – typischerweise können die meisten Stimmgeräte zwischen den Tonlagen für E-Bässe und Gitarren umgeschaltet werden. Soll der E-Bass in den Proberaum oder zu Gigs transportiert werden, geht nichts ohne Tasche oder Koffer.

Weiter empfiehlt sich die Anschaffung basstauglicher Plektren der Kategorien „Heavy“ oder „X-Heavy“ (Dicken ab 0,76 mm), ferner Ersatzsaiten und einer Saitenkurbel sowie anderer Werkzeuge. Wer seinem Bass zudem noch weitere Klangwelten entlocken möchte, sollte sich bei unseren Effektgeräten für E-Bässe umsehen – hier findet sich eine breite Auswahl an Einzeleffekten oder Multieffektgeräten.

Die meisten E-Bässe haben eine Long-Scale Mensur, das entspricht 34 Zoll bzw. 864 mm freischwingender Saitenlänge. Hierzu sollte man etwa 1,60 m oder größer sein. Für kleinere Menschen gibt es spezielle Medium-Scale oder den Short-Scale E-Bass mit entsprechend kürzeren Mensuren ohne allzu große klangliche Unterschiede. Was die Kraft der Finger und den Umgang mit dem etwa 4 bis 6 kg schweren Instrument anbelangt, so ist ein Einstieg ab ca. 10 Jahren empfehlenswert.

Ja und Nein. Wie schon kurz angesprochen ermöglichen die meist nur vier Saiten und deren Stimmung schnellere Anfangserfolge. Dem gegenüber steht jedoch ein größerer Abstand der Saiten sowie der Bundstäbe zueinander. Ersteres macht es durchaus leichter, weil man sich nicht so schnell vergreift.

Allerdings müssen jedoch insbesondere der linke Arm und seine Finger aufgrund der größeren Distanzen schneller sein und letztere sich weiter spreizen lassen. Die typische Aussage, wonach sich E-Bass-Gitarren leichter spielen ließen, ist deshalb falsch. Sie lassen sich anders spielen, das kommt der Wahrheit deutlich näher. Gerade die Spieltechnik eröffnet die größten klanglichen Potentiale des Instruments.

Da wir ab einem Warenwert von 49 Euro in Deutschland versandkostenfrei versenden, fällt beim E-Bass Kaufen nur der reine Produktpreis an. Selbstverständlich verpacken wir alle Instrumente sicher, damit beim Transport keine Schäden zu befürchten sind.

Da wir zudem wissen, wie sehr sich erst beim Spielen zeigt, ob ein bestimmter Elektro-Bass wirklich zum Musiker passt, gibt es unsere kompromisslose 30 Tage Money Back Garantie: Ist der ausgewählte elektrische Bass ist doch nicht der richtige? Dann ab damit in den Karton und unser Rücksendezentrum kontaktieren.

Kontaktmöglichkeit

Weitere Fragen zum E-Bass und seinem Zubehör?

Hotline aktuell nicht besetzt. Du erreichst uns wieder am Mittwoch den 28.02.2024 um 09:30 Uhr.

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